LinkedIn-Banner · Format 2026 · 1584 × 396 px

Dein Banner ist 12× größer als dein Profilfoto.
Trotzdem nutzt ihn fast niemand.

Recruiter und Kunden scannen dein LinkedIn-Profil in unter drei Sekunden, und dein Banner füllt dabei den größten Teil des Bildschirms — und gleichzeitig benutzt eine LinkedIn-Studie zufolge nur etwa jeder vierte Nutzer ein eigenes Banner. Hier ist die Anatomie der 1584 × 396 Pixel, sechs Branchen-Beispiele und die Safe-Zone, weil dein Banner sonst auf dem Smartphone zur Hälfte beschnitten wird.

1.500+ Nutzer · 4,9
DSGVO · DE
~90 Sek Render
SAFE-ZONE · 700×220

↑ 1584 × 396 px Vorschau · Safe-Zone gestrichelt · Profilfoto-Position unten links

1584×396
Pixelmaß auf Desktop. Verhältnis 4:1, was eine ungewohnt flache Bühne ist.
3 Sek
Durchschnittlicher Erst-Scan-Zeitraum eines LinkedIn-Profils durch Recruiter laut LinkedIn Talent Insights.
~25 %
Anteil der Profile mit einem eigenen Banner. Die anderen drei Viertel zeigen die graue Default-Fläche.
70 %
Anteil des Banners, der mobil beschnitten wird. Headlines im unteren Bereich gehen verloren.
Anatomie · 4 Bausteine

Was ein gutes Banner ausmacht.

Ein wirkungsvolles LinkedIn-Hintergrundbild macht drei Dinge gleichzeitig: Es zeigt deinen Kontext, lässt Raum für die Headline und matched farblich dein Profilfoto. Hier sind die vier Komponenten, mit denen das funktioniert.

01 · Kontext

Der Kontext-Layer

Eine räumliche oder visuelle Anspielung auf das, was du beruflich tust — etwa eine architektonische Linie für Berater, ein Werkstatt-Detail für Ingenieurinnen oder eine warme Studio-Ecke für Coaches. Wichtig ist, dass die Szene nicht im Vordergrund steht, sondern stimmungsmäßig deine Tätigkeit framet.

02 · Safe-Zone

Die textfreie Insel

Eine ruhige Fläche im oberen linken Drittel, weil das die einzige Stelle ist, an der auch auf dem Smartphone deine Headline lesbar bleibt.

03 · Profilfoto-Loch

Das Loch unten links

Plane bewusst ein, dass dein Profilfoto auf etwa 160 × 160 Pixel unten links ins Banner gestanzt wird, sonst überdeckt es ein wichtiges Detail.

04 · Farbbrücke

Die Farbbrücke zum Profilfoto

Eine wiederkehrende Farbe oder Tonalität, die auch in deinem Profilfoto vorkommt. Wenn dein Foto warmen Cafélook hat, sollte das Banner nicht in steriler Studiotechnik wirken, weil dein Profil sonst innerlich auseinanderfällt und der erste Eindruck unentschlossen bleibt.

Format · Spec-Card

Die exakten Spezifikationen.

LinkedIn akzeptiert mehrere Auflösungen, aber nur eine sieht auf Desktop und Mobil gleichzeitig sauber aus.

LinkedIn-Hintergrundbild · Spec2026
Pixelgröße (offiziell)1584 × 396 px (4:1 Verhältnis)
Maximale Dateigröße8 MB
Erlaubte FormateJPEG, PNG (PNG bevorzugt bei Logos)
Safe-Zone für Textx: 0–700 px, y: 50–220 px
Profilfoto-Stanz~160 × 160 px, ab x: 60 px / y: 240 px
Mobile-Cropobere ca. 30 % bleiben, untere ca. 70 % verdeckt
Empfohlene FarbtiefesRGB, weil LinkedIn nur sRGB rendert
Branchen · 6 Banner-Vorlagen

6 Branchen-Banner, die ihren Job machen.

Jede Branche hat ihren eigenen visuellen Code, und je näher dein Banner an dieser Erwartung liegt, desto schneller versteht der Recruiter dich. Hier sind sechs Patterns mit klarem Ergebnis.

Beratung
Strategieberatung · Senior Manager
Eine architektonische Linie, sehr ruhige warme Farbtemperatur und keine Logos. Recruiter bei BCG und McKinsey lesen das als „diszipliniert und reflektiert“, ohne dass ein Wort fällt.
Tech
Senior Engineer · Plattform
Dunkle Tonalität, abstrakte Lichtspuren, kein Stockfoto. Das wirkt zwischen den ganzen blauen Default-Bannern überproportional ruhig und ist ideal für Plattform- und Infrastruktur-Profile.
Design
Brand Designer · Freelance
Warme Pastelltöne und eine Andeutung von Studio-Material auf der rechten Seite, weil Design-Profile mehr Mut zu Farbe zeigen dürfen — solange es nicht in Stockfoto-Optik kippt.
Sales
Enterprise Account Executive
Sattes Grün signalisiert Pipeline und Wachstum, und ein dezenter Kennzahl-Hint im rechten Drittel funktioniert besser als ein Hero-Selfie, weil Sales-Profile schnell „Vertrieb-cringe“ wirken können.
Recruiting
Tech Recruiter · DACH
Warme Sonnenfarben und eine Andeutung eines Cafétisches, weil Recruiter-Kontakt fast immer ein Gesprächsangebot ist. Kühles Blau wirkt hier oft zu distanziert für die Zielgruppe.
Founder
CEO · Early-Stage SaaS
Tiefes Indigo plus ein abstraktes Lichtmuster, das eher an einen Investor-Pitch erinnert als an einen Job-Bewerbungsmodus. Das ist die Tonalität, in der A16Z- und Sequoia-Pitches gerahmt sind.
Mobile-Trap · Visual-Skala

Auf dem Smartphone schrumpft dein Banner auf 320 × 80 Pixel.

Das ist die häufigste, unterschätzte Falle des LinkedIn-Banners, weil die meisten Profile zuerst über die LinkedIn-App geöffnet werden. Was unten oder rechts liegt, sieht ein Recruiter im Telefon-View häufig gar nicht.

Desktop · 1584 × 396

Die rote Linie markiert den Bereich, den die LinkedIn-App auf dem Smartphone überdeckt. Headlines, Mail-Adressen oder Zertifikate, die du unten platzierst, verschwinden in der mobilen Ansicht — und das obwohl etwa drei Viertel der Profilbesuche von der App kommen.

Mobile · ca. 320 × 80

Auf dem Smartphone bleibt nur ein flacher Streifen oben übrig, weshalb deine eigentliche Botschaft in diese obere Zone gehört. Hier zählt jedes Pixel, denn das Profilbild stanzt zusätzlich einen Halbkreis aus der linken Kante.

Workflow · 5 Schritte

So lädst du dein Banner sauber hoch.

1

Banner im Format 1584 × 396 px vorbereiten

Pflege dein Banner in 1584 × 396 Pixel, idealerweise als JPEG oder PNG unter 8 MB, weil größere Dateien teils ohne Hinweis komprimiert werden und Text danach pixelig wirkt.

2

‚Profil bearbeiten‘ öffnen und hochladen

Klicke oben auf dein Profil, dann auf das kleine Stift-Symbol im Banner-Bereich. Du kannst das Bild dort hochladen, zuschneiden und neu positionieren, sodass die Safe-Zone im oberen linken Drittel landet.

3

Safe-Zone und Profilfoto-Stanz prüfen

LinkedIn beschneidet auf Mobilgeräten bis zu 70 % der unteren Bildhälfte, und gleichzeitig stanzt das Profilfoto unten links einen Kreis von etwa 160 × 160 Pixel ins Banner. Headlines, Logos und Gesichter gehören deshalb in den oberen linken Bereich.

4

Mobil testen

Öffne dein Profil zusätzlich in der LinkedIn-App, weil viele Recruiter dich zuerst dort sehen. Wenn deine Botschaft in der Mobile-Ansicht halb verdeckt ist, schiebst du sie im Desktop-Editor weiter nach oben links.

5

Banner mit Profilfoto matchen

Vergleiche die Farbtemperatur deines Profilfotos mit dem Banner — wenn dein Foto warmen Cafélook hat, sollte das Banner nicht in kaltem Studio-Cyan dominieren, weil das menschliche Auge Tonalität und Farbtemperatur innerhalb weniger Millisekunden gemeinsam verarbeitet und sonst Unentschlossenheit signalisiert.

Selfie · 90 Sek · Banner-ready

Aus deinem Selfie werden Profilfoto und passendes Banner.

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PROFIL + BANNER
FAQ

Häufige Fragen.

Welche Pixelgröße braucht ein LinkedIn-Hintergrundbild?
1584 × 396 Pixel, im Verhältnis 4:1, als JPEG oder PNG unter 8 MB. Kleinere Bilder werden hochskaliert und wirken pixelig im Desktop-Header, weshalb ein einziges sauberes Master-Bild in dieser Größe der einfachste Weg ist.
Wo liegt die Safe-Zone für Text im Banner?
Im oberen linken Drittel, also ungefähr im Bereich von 0 bis 700 Pixel horizontal und 50 bis 220 Pixel vertikal, weil der untere rechte Bereich vom Profilfoto und der mobilen Beschneidung verdeckt wird.
Sollte ein Foto oder eine Grafik ins Banner?
Beides funktioniert, allerdings mit Branchen-Unterschied. Für Beratungs- und Sales-Profile wirken neutrale Architektur- oder Werkstatt-Stimmungen vertrauensbildender, weil sie Tätigkeit signalisieren. Für Designer und Founder dürfen abstrakte Markenmuster gerne mutiger sein, solange sie nicht in Stockfoto-Optik abrutschen.
Muss das Banner zum Profilfoto passen?
Ja, weil das menschliche Auge Farbtemperatur und Tonalität innerhalb weniger Millisekunden gemeinsam verarbeitet, und ein Bruch dazwischen wirkt unbewusst unentschlossen. Wenn dein Profilfoto warmen Daylight-Look hat, sollte das Banner nicht in kühlem Blau-Cyan dominieren.
Wie oft sollte das Banner aktualisiert werden?
Alle sechs bis zwölf Monate, weil LinkedIn jeden Profilwechsel als Aktivitätssignal verbucht und gleichzeitig deinem Netzwerk frische visuelle Erinnerung gibt. Bei Jobwechsel, Beförderung oder neuem Speaker-Topic darf der Wechsel auch sofort kommen.