Bewerbungsfoto bei dm: was der Automat wirklich darf
dm gehört zu den meistgesuchten Anlaufstellen, wenn Menschen kurzfristig ein Bewerbungsfoto brauchen, dabei bietet die Drogeriekette laut eigener Pressemitteilung ausschließlich biometrische Passbilder für amtliche Dokumente an. Diese Seite zeigt, was der 5,95-Euro-Service liefert, warum ein Passbild aus rechtlichen Gründen nicht wie ein Bewerbungsfoto aussehen darf, und welche Alternative beide Anforderungen erfüllt.
dm-Fotoautomaten und die dm-Passbild-App erstellen laut offizieller dm-Pressemitteilung ausschließlich biometrische Passbilder für amtliche Dokumente wie Personalausweis oder Reisepass, für 5,95 € inklusive Digitalfoto und Papierausdruck. Diese Passbilder müssen laut der Fotomustertafel der Bundesdruckerei einen neutralen Ausdruck mit geschlossenem Mund zeigen, während ein gutes Bewerbungsfoto einen offenen, freundlichen Ausdruck empfiehlt.
Genau dieser Widerspruch ist der Grund, warum ein dm-Passbild zwar günstig und schnell ist, die Wirkung eines echten Bewerbungsfotos aber nicht erreicht.
Passbild-Pflicht gegen Bewerbungsfoto-Empfehlung
Beide Fototypen wirken auf den ersten Blick ähnlich, ein Kopf vor neutralem Hintergrund, folgen aber entgegengesetzten Regeln. Die Tabelle stellt gegenüber, was bei einem biometrischen Passbild gesetzlich vorgeschrieben ist und was für ein Bewerbungsfoto stattdessen empfohlen wird.
| Merkmal | Biometrisches Passbild | Bewerbungsfoto |
|---|---|---|
| Ausdruck | Pflicht Neutral, geschlossener Mund, kein Lächeln |
Empfehlung Offenes, freundliches Lächeln mit den Augen |
| Bildausschnitt | Pflicht Gesicht nimmt 70–80 % der Bildfläche ein |
Empfehlung Kopf-Schulter-Ausschnitt, etwas mehr Luft |
| Kopfhaltung | Pflicht Frontal, Nase auf der Mittellinie |
Empfehlung Leicht geöffnete Schultern wirken oft präsenter |
| Verwendungszweck | Pflicht Nur amtliche Dokumente wie Ausweis oder Pass |
Empfehlung Lebenslauf, Deckblatt, LinkedIn-Profil |
| Format | Pflicht Festes Pass-Format, meist 35 × 45 mm |
Empfehlung Flexibel, an das Bewerbungslayout angepasst |
Derselbe Mensch, zwei völlig verschiedene Signale
Der Unterschied liegt selten am Fotografen, sondern an der Vorgabe. Links das, was ein biometrisches Passbild verlangt, rechts das, was in der Bewerbung überzeugt.
Wer beides mit demselben Automaten-Foto abdecken will, muss zwangsläufig einen Kompromiss eingehen, der keiner der beiden Anforderungen gerecht wird.
Was der dm-Service tatsächlich liefert
- Preis
- 5,95 €
- Enthalten
- Digitalfoto + Papierausdruck
- Foto-Typ
- Biometrisches Passbild
- Cloud-Speicherung
- 6 Monate, mehrfach nutzbar
- Übertragung
- BSI-konform, Data-Matrix-Code
- Geeignet für
- Ausweis, Reisepass, Führerschein
- Geeignet für Bewerbungsfoto
- Nein, laut Vorgabe
Wann ein dm-Passbild trotzdem die richtige Wahl ist
dm reicht aus
- Du brauchst ein Foto für Ausweis, Reisepass oder Führerschein.
- Eine Behörde verlangt explizit ein biometrisches Passbild nach ICAO-Norm.
- Du willst das Foto innerhalb von sechs Monaten mehrfach amtlich nutzen.
dm reicht nicht aus
- Du bewirbst dich klassisch mit Lebenslauf und möchtest sympathisch wirken.
- Dein Zielunternehmen erwartet ein Foto mit offenem, freundlichem Ausdruck.
- Du brauchst ein Foto im Kopf-Schulter-Ausschnitt statt im starren Pass-Format.
Ein Bewerbungsfoto, das die richtigen Signale setzt
Lad ein paar Selfies hoch, und die KI erstellt daraus ein Porträt mit offenem Ausdruck, neutralem Hintergrund und dem passenden Kopf-Schulter-Ausschnitt, ganz ohne Passbild-Zwang. Das erste Foto ist kostenlos, sodass du das Ergebnis erst siehst, bevor du dich für ein Paket entscheidest.
Erstes Foto kostenlos erstellenQuellen
- dm-drogerie markt, Pressemitteilung „Ab 1. Mai bietet dm günstige digitale Passbilder": Preis 5,95 €, BSI-konforme Übertragung, sechs Monate Mehrfachnutzung. newsroom.dm.de
- Bundesdruckerei GmbH, Fotomustertafel: verbindliche Vorgaben zu Ausdruck, Kopfgröße und Bildausschnitt für biometrische Passbilder. bundesdruckerei-gmbh.de