Maße · Pixel · Seitenverhältnis · 2026

Welche Größe braucht dein Bewerbungsfoto wirklich?

Es gibt keine gesetzliche Norm, aber es gibt bewährte Standardmaße, und welches davon du brauchst, hängt schlicht davon ab, wo das Foto landet. Für den Lebenslauf reicht ein kleineres Bild, während das Deckblatt deutlich größer sein darf, und für die Online-Bewerbung zählen am Ende nur Pixel und Dateigröße statt Zentimeter. Diese Seite rechnet dir alle Formate in einer einzigen Tabelle vor und zeigt sie dir maßstabsgetreu nebeneinander, damit du in zwei Minuten das richtige Maß hast.

4,5×6
cm im Lebenslauf
3:4
ideales Verhältnis
300
dpi für den Druck
3:4 Hochformat 531×709 px
Korrekt zugeschnittenes Bewerbungsfoto einer Frau im Hochformat mit dem richtigen Seitenverhältnis und passendem Kopfabstand vor hellgrauem Hintergrund
4,5 × 6 cm Standard
Kopf mittig im Bild
Etwas Luft über dem Kopf
Kopf-Schulter-Ausschnitt
Die kurze Antwort

Im tabellarischen Lebenslauf ist 4,5 × 6 cm das gängige Maß, also etwas größer als ein normales Passbild mit 3,5 × 4,5 cm, weil es dadurch professioneller wirkt. Auf einem Deckblatt darf das Foto deutlich größer sein und reicht üblicherweise von 6 × 9 cm bis 7,5 × 10,5 cm, sodass es mehr Präsenz zeigt.

Für eine Online-Bewerbung zählen keine Zentimeter, sondern Pixel und Dateigröße: Plane rund 531 × 709 Pixel fürs Lebenslauf-Format ein, bleib beim Hochformat im Verhältnis 3:4 und speichere als scharfe JPG-Datei. In jedem Fall gilt, dass es keine gesetzliche Vorschrift gibt und ein sauberes Hochformat immer die sichere Wahl ist.

Alle Formate im Maßstab

So groß sind die vier gängigen Formate wirklich

Damit du ein Gefühl für die tatsächlichen Maße bekommst, siehst du hier alle vier üblichen Bewerbungsfoto-Formate maßstabsgetreu nebeneinander. Das Passbild ist der kleinste Zuschnitt, das Lebenslauf-Format ist die sichere Standardwahl und das Deckblatt darf spürbar größer ausfallen.

3,5×4,5 PASSBILD 4,5×6 LEBENSLAUF STANDARD 6×9 DECKBLATT 7,5×10,5 GROSSFORMAT Alle Formate maßstabsgetreu · Angaben in Zentimetern (Breite × Höhe)
Passbild 3,5×4,5 cm · min. Größe Lebenslauf 4,5×6 cm · Standard Deckblatt 6×9 cm Großformat 7,5×10,5 cm
Zentimeter, Pixel, Verhältnis

Die komplette Umrechnungs-Tabelle

Diese Tabelle rechnet dir jedes Standardformat von Zentimetern in Druck-Pixel bei 300 dpi um und sagt dir zugleich, wohin das jeweilige Format am besten passt. Für einen sauberen Ausdruck plane die angegebenen Pixel ein, während du für reine Bildschirm-Uploads oft schon mit etwas weniger auskommst.

Format (cm)Pixel bei 300 dpiSeitenverhältnisWohin damit
3,5 × 4,5 Passbild413 × 531ca. 7:9Mindestgröße, wenn es klein bleiben soll
4,5 × 6,0 Standard531 × 7093:4Tabellarischer Lebenslauf — die sichere Wahl
6,0 × 9,0709 × 10632:3Deckblatt mit klarer Präsenz
7,5 × 10,5886 × 12405:7Großes Deckblatt-Portrait
9,0 × 6,0 Querformat1063 × 7093:2 querModernes Deckblatt im Querformat

Gerundet sind diese Werte, weil die Umrechnung von Millimetern auf Pixel selten glatt aufgeht. Wichtiger als die zweite Nachkommastelle ist, dass du beim Hochformat im Verhältnis 3:4 bleibst und die Datei nicht kleinrechnest, denn ein unscharfes Foto fällt sofort negativ auf.

Druck gegen digital

Gedruckt zählen Zentimeter, online zählen Pixel

Fast alle Bewerbungen laufen heute digital, und trotzdem denken viele noch in Zentimetern, obwohl beim Upload ganz andere Werte entscheiden. Die folgende Gegenüberstellung zeigt dir, worauf es in beiden Welten ankommt, damit dein Foto weder beim Ausdruck noch im Online-Portal Probleme macht.

Gedruckte Bewerbung

Wenn das Foto aufs Papier kommt

Maß
4,5 × 6 cm im Lebenslauf, bis 7,5 × 10,5 cm auf dem Deckblatt
Auflösung
300 dpi, sonst wird der Druck sichtbar grob
Format
Hochformat im Verhältnis 3:4, hochwertiges Fotopapier
Befestigung
Sauber aufgeklebt oder gleich mitgedruckt, nie getackert
Online-Bewerbung

Wenn das Foto hochgeladen wird

Pixel
ca. 531 × 709 px reichen fürs Lebenslauf-Format, mehr schadet nicht
Datei
Scharfe JPG-Datei, meist unter 2 MB, viele Portale deckeln bei 5 MB
Verhältnis
Ebenfalls 3:4 im Hochformat, damit nichts verzerrt wirkt
Farbe
Farbfoto im Farbraum sRGB, kein Schwarz-Weiß und kein Filter

Wenn ein Bewerbungsportal oder eine Software wie ein Bewerbungsmanagement-System eigene Vorgaben nennt, haben diese immer Vorrang, weil manche Systeme das Bild sonst automatisch beschneiden. Ein Blick auf die Upload-Hinweise dauert zehn Sekunden und erspart dir ein abgeschnittenes Kinn im fertigen Profil.

3 : 4 HOCHFORMAT
Das wichtigste Detail

Das Seitenverhältnis ist wichtiger als die absolute Größe

Du kannst dein Foto fast beliebig groß oder klein skalieren, solange das Verhältnis von Breite zu Höhe stimmt, denn genau daran erkennt man ein sauberes Bewerbungsfoto. Das klassische Hochformat 3:4 gilt als am harmonischsten, was einem Breite-zu-Höhe-Verhältnis von etwa 0,7 entspricht. Wenn du ein quadratisches Foto in ein 3:4-Feld presst oder umgekehrt, wird das Gesicht gestaucht oder das Bild abgeschnitten, und beides wirkt sofort unprofessionell.

Größe ist nicht alles

Der richtige Bildausschnitt entscheidet mit

Das beste Maß nützt wenig, wenn der Ausschnitt nicht sitzt, denn ein Bewerbungsfoto zeigt Kopf und Schultern und nicht den halben Oberkörper. Achte darauf, dass dein Kopf mittig sitzt, dass oben etwas Luft bleibt und dass die Augen ungefähr auf der oberen Drittellinie liegen.

Kopf-Schulter-Ausschnitt
Bewerbungsfoto eines Mannes mit korrektem Kopf-Schulter-Ausschnitt, mittig platziertem Kopf und passendem Kopfabstand als Beispiel für die richtige Bildkomposition

Kopf mittig und leicht nach oben versetzt, mit etwas Abstand zum oberen Rand

Kopf und Schultern im Bild, der Ausschnitt endet etwa auf Brusthöhe

Augen auf der oberen Drittellinie, damit der Blick sofort Kontakt aufnimmt

Ruhiger Hintergrund, damit das Gesicht sauber im Vordergrund steht

Die vier häufigsten Größen-Fehler

Falsch skaliert gegen sauber zugeschnitten

So geht die Größe daneben

Verzerrt, unscharf, abgeschnitten

Die meisten Größen-Probleme entstehen nicht durch das falsche Zentimetermaß, sondern durch nachträgliches Ziehen und Quetschen des Bildes.

  • Ein quadratisches Foto wird in ein Hochformat gezogen, sodass das Gesicht in die Länge gestaucht wirkt
  • Das Bild wird auf wenige hundert Pixel verkleinert und danach wieder vergrößert, wodurch es matschig wird
  • Der Kopf klebt am oberen Rand oder das Kinn ist abgeschnitten
  • Ein Ganzkörperfoto wird als Bewerbungsfoto genutzt, sodass das Gesicht winzig bleibt
So sitzt die Größe

Hochformat, scharf, mittig

Ein sauberes Bewerbungsfoto entsteht, wenn du von Anfang an im richtigen Verhältnis fotografierst oder generierst und erst danach exakt auf das Zielmaß bringst.

  • Du bleibst im Hochformat 3:4 und schneidest nur zu, ohne das Bild zu verzerren
  • Du exportierst mit genug Pixeln für den Druck und verkleinerst erst zum Schluss
  • Der Kopf sitzt mittig mit etwas Luft nach oben und der Ausschnitt zeigt Kopf und Schultern
  • Das Gesicht füllt einen großen Teil des Bildes, ohne dass etwas abgeschnitten wird
In jeder Größe, in einem Schritt

Ein Foto, das schon im richtigen Format herauskommt

Statt ein bestehendes Bild mühsam zu beschneiden, kannst du dein Bewerbungsfoto gleich im sauberen Hochformat 3:4 erzeugen und danach als Lebenslauf- oder Deckblatt-Größe exportieren. Der Generator liefert genug Pixel für den Druck und ein ruhiges Studio-Licht, sodass du dir das Zuschneiden und Nachschärfen sparst. Dein erstes Foto ist kostenlos, damit du in Ruhe prüfen kannst, ob Größe und Ausschnitt für deine Bewerbung passen.

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Häufige Fragen

Bewerbungsfoto-Größe kurz erklärt

Wie groß soll ein Bewerbungsfoto sein?
Im tabellarischen Lebenslauf ist 4,5 × 6 cm das gängige Maß, also etwas größer als das klassische Passbild mit 3,5 × 4,5 cm. Auf dem Deckblatt darf das Foto größer sein und reicht üblicherweise von 6 × 9 cm bis 7,5 × 10,5 cm. Eine gesetzliche Vorschrift gibt es nicht, am wichtigsten ist ein sauberes Hochformat.
Welche Pixelmaße braucht ein digitales Bewerbungsfoto?
Für das Lebenslauf-Format kannst du mit rund 531 × 709 Pixeln bei 300 dpi rechnen, für ein Deckblatt-Portrait eher mit 709 × 1063 Pixeln. Wichtig ist, dass du lieber etwas mehr Pixel einplanst und die Datei erst am Schluss verkleinerst, weil ein nachträglich vergrößertes Bild schnell unscharf wirkt.
Welches Seitenverhältnis ist beim Bewerbungsfoto richtig?
Das klassische und harmonischste Verhältnis ist das Hochformat 3:4, was einem Breite-zu-Höhe-Verhältnis von etwa 0,7 entspricht. Quadratische Formate sind heute ebenfalls erlaubt, doch das Hochformat bleibt die sichere Wahl, weil es zum Kopf-Schulter-Ausschnitt am besten passt.
Ist ein Passbild als Bewerbungsfoto zu klein?
Ein Passbild mit 3,5 × 4,5 cm ist grundsätzlich in Ordnung und gilt als Mindestgröße, wirkt aber im Lebenslauf oft etwas klein. Das leicht größere Format 4,5 × 6 cm zeigt mehr vom Gesicht und wirkt dadurch professioneller, weshalb es als Standard empfohlen wird.
Wie bekomme ich mein Foto auf die richtige Größe?
Beschneide das Bild im Hochformat 3:4 und exportiere es dann in der gewünschten Pixel- oder Zentimetergröße, ohne es zu verzerren. Am einfachsten ist es, das Foto von Anfang an im richtigen Verhältnis zu erstellen, sodass du nur noch auf das Zielmaß exportierst und dir das nachträgliche Ziehen sparst.
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