09.09.2026Rezension auf studioline.de
Stefanie, Bremen Weserpark„Sehr gute Beratung. Ich habe mich beim Shooting sehr wohl gefühlt. Die Bilder sind toll geworden."
Bewerbungsfoto Bremen · neun Anbieter der ersten Suchseite gelesen am 19. September 2026
Acht von neun Bremer Anbietern beschreiben ein Gespräch vor der ersten Aufnahme als Teil des Pakets, ab 29,99 Euro in der Knochenhauerstraße. Die Kette im Weserpark fotografiert ohne Termin. Auf ihrer eigenen Seite liegen zwei Rezensionen einen Tag auseinander: „Sehr gute Beratung" am neunten September, „Die Info, in welcher Branche ich mich bewerbe, verlief ins Leere" am zehnten. Der Unterschied ist nicht der Preis, sondern ob jemand vorher gefragt hat.
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Beide stehen am 19. September 2026 auf der Studioseite von studioline im Weserpark, direkt untereinander. Dasselbe Studio, dieselbe Woche, dieselbe Preisliste ab 39,99 Euro. Was sich unterscheidet, ist der Anfang des Termins.
09.09.2026Rezension auf studioline.de
Stefanie, Bremen Weserpark„Sehr gute Beratung. Ich habe mich beim Shooting sehr wohl gefühlt. Die Bilder sind toll geworden."
10.09.2026Rezension auf studioline.de
Meamoa, Bremen Weserpark„Die Info, in welcher Branche ich mich bewerbe, verlief ins Leere. Mir wurden bunte Hintergründe vorgeschlagen und Posen, die einfach lächerlich waren, wenn dann überhaupt mal Ideen kamen."
„Wäre ich nicht unter Zeitdruck gewesen, hätte ich gar kein Bild mitgenommen."
Antwort von Studioline, September 2026: „Dankeschön für Deine offenen Worte. Es ist schade zu lesen, dass Du eine schlechte Erfahrung mit uns gemacht hast. Schreib doch bitte eine Mail an unseren Kundenservice."
Das ist kein Urteil über das Studio, das mit 4,6 von 5 gut bewertet ist. Es ist ein Beleg dafür, was passiert, wenn der Termin ohne die Frage nach Branche und Stelle beginnt: Der Hintergrund wird zur Geschmackssache, die Pose zum Zufall. Wer ohne Termin in die Warteschlange geht, bekommt die Person, die gerade Schicht hat.
Die Bremer Fotografen beschreiben das Gespräch verschieden, meinen aber dasselbe Blatt. Markus Reinke von kleinbildkunst schreibt es am deutlichsten: Vor dem Shooting solle man besprechen, „in welchem Bereich, in welcher Branche und für welche Position Sie sich bewerben". Drei Fragen. Jede Antwort ändert etwas am Bild. Wer sie vor dem Termin selbst beantworten kann, braucht das Gespräch nur noch als Bestätigung. Ohne Antworten braucht man es dringend.
In welcher Branche bewirbst du dich?
Wer fragt: kleinbildkunst nennt Branche und Position als Themen des Vorgesprächs. cliCK bespricht „Ihre Bewerbungsziele" und wählt danach den Hintergrund. Andre Schütt rät, den Look zu tragen, den man auch zum Vorstellungstermin trägt.
Was die Antwort ändert: das Register der Kleidung. Blazer für Behörde und Versicherung, offenes Hemd für Hafen und Werk, Kasack für die Station. Die vier Bilder weiter unten zeigen es.
Für welche Position?
Wer fragt: kleinbildkunst ausdrücklich. Thomas Schütze fragt nach Farbe oder Schwarz-Weiß, „strahlendes Lächeln oder seriös". Zu mitgebrachten Outfits berät er im Studio. Linus Klose leitet „in Posing, Haltung, Blick".
Was die Antwort ändert: Ausdruck und Ausschnitt. Eine Führungsstelle verträgt den ruhigen geschlossenen Mund, ein Ausbildungsplatz das offene Lächeln. Bei CV Pics kommt dazu ein Styleguide, den man vor dem Termin bekommt.
Wo landet das Bild?
Wer fragt: Andre Schütt über die Nutzungsrechte: im Starter-Paket „für Bewerbungsunterlagen", ab Business „auch für soziale Netzwerke". cliCK liefert private Nutzungsrechte, Thomas Schütze gewerbliche gleich mit.
Was die Antwort ändert: die Zahl der Dateien und das Format. Ein PDF braucht ein Hochformat, LinkedIn einen quadratischen Anschnitt. Schütt gibt beide Varianten ohne Aufpreis mit, bei der Fotomanufaktur kostet jedes weitere Motiv 25 Euro.
Die Tabelle nimmt jede Ablaufbeschreibung beim Wort. „Gespräch" heißt: Die Seite beschreibt eine Beratung oder ein Vorgespräch vor der ersten Aufnahme. „Erste Datei" ist der niedrigste Betrag, für den eine digitale Datei das Haus verlässt, so wie er am 19. September 2026 auf der jeweiligen Seite steht.
| Anbieter | Ort | Gespräch vorher | Zugang | Erste Datei | Dauer laut Seite |
|---|---|---|---|---|---|
| kleinbildkunstMarkus Reinke | Knochenhauerstr. 41-42, Innenstadt | ja, eigener Abschnitt „Das Vorgespräch" | Termin telefonisch, auch früh und abends | 29,99 € (4 Favoriten) | keine Angabe |
| Thomas SchützeShootings Portrait Fotografie | Hamburger Str. 321 | ja, Beratung zu Stil und Outfits im Studio | Termin telefonisch | 34,80 € (22,90 + 11,90) | ca. 30 Minuten je Outfit bis zur Datei |
| studiolineWeserpark | Hans-Bredow-Str. 19, Weserpark | nicht beschrieben, Rezensionen gegensätzlich | ohne Termin, Warteschlange per QR-Code | ab 39,99 € | keine Angabe |
| FotomanufakturBremen-Nord | Gerhard-Rohlfs-Str. 38, Vegesack | ja, „Kurzes Vorgespräch" als Schritt 1 | oft ohne Termin, Rücksprache empfohlen | 49 € (weitere 25 €) | etwa 25 Minuten inkl. Auswahl |
| CV PicsKette | Admiralstr. 7-11, Bahnhofsvorstadt | ja, Beratung plus Styleguide vor dem Termin | nur Online-Buchung, Mo bis Fr 9 bis 20 Uhr | 49 € oder 59,90 € | keine Angabe |
| Andre SchüttFotografie | Hastedter Heerstr. 186, Hastedt | ja, „vor, während und nach dem Shooting" | online ohne Vorkasse | 54 €, montags 49 € | 30 bzw. 60 Minuten |
| cliCKClaudia Könemann | Brüggeweg 43, Hemelingen | ja, „Zunächst besprechen wir Ihre Bewerbungsziele" | nur mit Termin | 58 € Schüler, 68 € regulär | keine Angabe |
| Licht-GestaltenOutdoor | draußen, Orte in Bremen | ja, „Gespräch und Planung" als Schritt 1 | Anfrage per Formular | 99 € (Komplett 119 €) | bis 30 Minuten |
| Linus KlosePhotography | Alte Neustadt, ohne Hausnummer | ja, „Vorgespräch" in jedem Paket | Termin, Galerie binnen 24 Stunden | kein Preis online | 30, 60 oder 90 Minuten |
CV Pics nennt im Seitentitel „ab 49 EUR" und im Text „ab 59.90 EUR", die Preisseite war am 19. September 2026 nicht abrufbar; beide Zahlen stehen deshalb. Linus Klose veröffentlicht Paketinhalte, aber keinen Betrag. Sortiert nach dem niedrigsten Betrag für eine Datei.
Nichts extra. Das ist der Befund, der gegen die Erwartung läuft. Das günstigste Paket der Suchseite mit vier fertigen Dateien, kleinbildkunst für 29,99 Euro, ist zugleich das mit dem ausführlichsten Text zum Vorgespräch. Bei Thomas Schütze stecken Beratung und Hautretusche im Aufnahmepreis von 22,90 Euro, nur die Datei kostet 11,90 Euro dazu. Teurer wird es nicht durch das Gespräch, sondern durch Zeit und Dateien: 60 Minuten und drei Bilder bei Schütt für 64 Euro, zwei Outfits und zwei Bilder bei cliCK für 98 Euro, ein Ort draußen bei Licht-Gestalten für 99 Euro.
Das Gespräch fehlt nur an einer Stelle der Suchseite. Es ist die Stelle, an der man nicht wartet, sondern in der Warteschlange steht. Der Weserpark verkauft Geschwindigkeit: kein Termin, 4.700 kostenlose Parkplätze, Erdgeschoss neben Thalia. Was das Studio nicht verspricht, ist die Frage nach der Branche. Die Rezension vom 10. September beschreibt genau die Lücke, die Rezension vom 9. September zeigt, dass sie nicht immer aufgeht.
CV Pics geht einen dritten Weg: Die Beratung findet statt, davor bekommt man einen Styleguide, damit man mit fertigen Antworten ins Studio kommt. Für dich heißt das dasselbe wie bei jedem anderen Termin. Die drei Fragen von oben solltest du vor der Tür beantworten können, nicht dahinter.
Bremen bewirbt sich in vier Registern. Die Häfen und die Logistik am Neustädter Hafen, das Klinikum Bremen-Mitte und die Pflegedienste, die Behörden des Stadtstaats und die Versicherungen in der Innenstadt, dazu die Universität und der Technologiepark in Horn-Lehe. Auf die Frage „In welcher Branche?" gibt jedes Register eine andere Antwort. Jede davon verlangt eine andere Kleidung. Die vier Bilder sind mit KI erzeugt und zeigen, was gemeint ist.
Schichtplanung bei einem Logistiker an den Häfen, Disposition bei einer Spedition in Woltmershausen: Das Sakko wirkt hier wie verkleidet, das Hemd mit offenem Kragen passt. Andre Schütt sagt es als Regel: den Look tragen, den man auch zum Vorstellungstermin trägt. Wer das im Vorgespräch nennt, bekommt keinen Blazer angeboten.
Für das Klinikum Bremen-Mitte, die Häuser in Bremen-Nord und die ambulanten Dienste sagt Berufskleidung auf dem Bild, was der Lebenslauf sagt. Ein weißer Kasack, kein Schmuck, ruhiger Hintergrund.
Die senatorischen Behörden, die Ämter und die Versicherungen zwischen Domshof und Bürgerweide erwarten das klassische Register. Es ist das Bild, das jedes Studio als Standard fotografiert. Bei kleinbildkunst ist es das eine, das im 29,99-Euro-Paket vor neutralem Hintergrund entsteht.
An der Universität, in den Instituten am Fallturm und in den Softwarefirmen des Technologieparks ist der Blazer die Ausnahme. Ein einfarbiger Rollkragen oder ein Strickpullover wirkt dort passend, nicht nachlässig.
Bei Profilfoto KI fragt niemand nach deiner Branche. Das ist der ehrliche Unterschied zu den acht Bremer Fotografen, die es tun. Du beantwortest die drei Fragen selbst: Du lädst ein paar eigene Fotos hoch, wählst Kleidung und Hintergrund und siehst das Ergebnis nach rund zwei Minuten. Der Bogen oben ist deine Vorarbeit. Wer weiß, dass das Bild für die Station im Klinikum und für LinkedIn ist, wählt den Kasack und lässt sich das zweite Bild im quadratischen Anschnitt geben. Das erste Bild ist kostenlos und trägt ein Wasserzeichen, danach kosten zwei Bilder 4,99 Euro. Wie die Schritte vom Upload bis zum Download aussehen, steht auf der Seite zum KI-Bewerbungsfoto.
Die auf den Anbieterseiten veröffentlichten Beträge reichen am 19. September 2026 von 22,90 Euro bis 119 Euro. Am unteren Ende steht Thomas Schütze in der Hamburger Straße mit 22,90 Euro Aufnahmepreis, die Datei kostet dort 11,90 Euro extra, zusammen also 34,80 Euro. kleinbildkunst in der Knochenhauerstraße nennt 29,99 Euro für vier Favoriten aus 40 bis 50 Bildern. studioline im Weserpark beginnt bei 39,99 Euro, die Fotomanufaktur in Vegesack bei 49 Euro für ein Bild, Andre Schütt in Hastedt bei 54 Euro, montags 49 Euro. cliCK in Hemelingen verlangt 58 Euro für Schüler und Studenten und 68 Euro regulär, Licht-Gestalten 99 Euro für ein Outdoor-Shooting. CV Pics schreibt auf derselben Seite „ab 49 EUR" und „ab 59.90 EUR", Linus Klose veröffentlicht keinen Preis.
Acht von neun Anbietern der ersten Suchseite beschreiben ein Gespräch oder eine Beratung vor der ersten Aufnahme. kleinbildkunst hat dafür eine eigene Zwischenüberschrift „Das Vorgespräch" und nennt Branche und Position als Themen. Bei Linus Klose steht „Vorgespräch" als erste Zeile in jedem Paket, bei Andre Schütt „Beratung vor, während und nach dem Shooting". cliCK schreibt „Zunächst besprechen wir Ihre Bewerbungsziele", Licht-Gestalten „Gespräch und Planung: deine Ziele, Stil und Kleidung", die Fotomanufaktur „Kurzes Vorgespräch". Thomas Schütze berät zu Farbe, Schwarz-Weiß und mitgebrachten Outfits, CV Pics verweist auf eine Beratung und einen Styleguide, der vor dem Termin verschickt wird. studioline arbeitet ohne Termin; die Studioseite beschreibt den Ablauf nicht, die Rezensionen vom 9. und 10. September 2026 fallen dazu gegensätzlich aus.
Ja, bei zwei Anbietern mit Einschränkung. studioline im Weserpark schreibt, für Pass- und Bewerbungsbilder sei kein Termin nötig, es könne aber zu Wartezeiten kommen; dafür gibt es eine digitale Warteschlange, in die man sich per QR-Code einträgt und per SMS gerufen wird. Die Fotomanufaktur in Vegesack antwortet auf die Frage nach dem Termin mit „In vielen Fällen ja" und empfiehlt eine kurze telefonische Rücksprache. Alle anderen arbeiten mit Termin: cliCK ausschließlich nach Vereinbarung, CV Pics nur über die Online-Buchung, Andre Schütt online ohne Vorkasse, kleinbildkunst und Thomas Schütze telefonisch, Licht-Gestalten per Formular.
Die Anbieter nennen 25 bis 90 Minuten. Die Fotomanufaktur rechnet mit etwa 25 Minuten inklusive Auswahl, Thomas Schütze mit einer halben Stunde bis zur fertigen Datei bei einem Outfit. Andre Schütt plant 30 Minuten im Starter-Paket und 60 Minuten in den beiden größeren, Licht-Gestalten bis zu 30 Minuten draußen. Linus Klose staffelt 30, 60 und 90 Minuten Aufnahmezeit und liefert die Vorauswahl in der Regel binnen 24 Stunden in eine Online-Galerie, die fertige Bearbeitung nochmals binnen 24 Stunden. Bei studioline hängt die Dauer an der Warteschlange, die Seite nennt keine Zeit.
In der Innenstadt und Bahnhofsvorstadt: kleinbildkunst in der Knochenhauerstraße 41-42 (28195) und CV Pics in der Admiralstraße 7-11 (28215), 400 Meter vom Hauptbahnhof. Im Osten: Thomas Schütze in der Hamburger Straße 321 (28205), Andre Schütt in der Hastedter Heerstraße 186 (28207), cliCK im Brüggeweg 43 in Hemelingen (28309) und studioline im Weserpark, Hans-Bredow-Straße 19 (28307). Im Norden: die Fotomanufaktur in der Gerhard-Rohlfs-Straße 38 in Vegesack (28757). Linus Klose nennt ein Studio in der Alten Neustadt ohne Hausnummer, Licht-Gestalten fotografiert draußen an Orten in Bremen und veröffentlicht keine Studioadresse.
Im Faden „Würdet ihr ein KI-Bewerbungsfoto statt Fotostudio nutzen?" in r/Studium vom Februar 2026 gehen die Antworten auseinander. Eine Stimme schreibt, die KI-Fotos sähen noch sehr fake aus, dann müssten es wohl die 100 Euro im Fotostudio sein. Eine andere hält ein gut gemachtes KI-Bild für Praktikum und Werkstudentenjob für absolut ausreichend. Wer dort nach eigener Aussage Bewerbungen von Studenten sichtet, sagt, Fotos fielen vor allem auf, wenn sie schlecht seien: extrem retuschiert, Partyfotos, Ausschnitte aus Familienfotos, Passbilder mit versteinerter Miene. Für ein KI-Bild heißt das, was für jedes Bild gilt: Es muss wie du aussehen und zur Stelle passen. Deshalb stehen die drei Fragen des Vorgesprächs oben auf dieser Seite.
Branche, Position, wo das Bild landet. Wer das weiß, braucht in Bremen kein Vorgespräch mehr und keine Warteschlange im Weserpark. Bei Profilfoto KI lädst du ein paar eigene Fotos hoch, wählst den Look aus und siehst das Ergebnis nach rund zwei Minuten.
Das erste Bild kannst du kostenlos testen, es trägt ein Wasserzeichen. Danach kosten zwei Bilder 4,99 Euro. Wenn dir das Ergebnis nicht gefällt, hast du nichts bezahlt.
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