Bewerbungsfoto-Check: prüf dein Foto, bevor du es verschickst
Wähl ein Foto aus und du siehst gleich darunter, ob Format, Auflösung, Licht, Hintergrund, Farbe und Schärfe für eine Bewerbung taugen. Der Check läuft komplett in deinem Browser. Dein Foto verlässt dein Gerät nicht.
Kein Upload: Die Auswertung rechnet dein Browser selbst. Wir zählen nur, dass ein Check lief, ohne Bilddaten.
Was der Check misst
Jeder Punkt beruht auf einer Messung an den Pixeln deines Fotos. Die Grenzwerte sind Faustregeln dieser Seite und keine Norm, denn für Bewerbungsfotos gibt es keine. Grün heißt, dass an der Stelle nichts auffällt. Gelb bedeutet, dass du kurz hinschauen solltest. Bei Rot würde ein Personaler den Mangel wahrscheinlich bemerken.
| Punkt | Was gemessen wird | Grün, wenn … |
|---|---|---|
| Format | Verhältnis von Breite zu Höhe | das Foto im Hochformat nah an 3:4 (4,5 × 6 cm), 2:3 (4 × 6 cm) oder 7:9 (Passbild 35 × 45 mm) liegt |
| Auflösung | Pixel in Breite und Höhe | es für das passende Format mit 300 dpi reicht, also etwa 531 × 709 Pixel für 4,5 × 6 cm |
| Helligkeit | mittlere Helligkeit und Spreizung in der Bildmitte | die Mitte weder zu dunkel noch zu hell ist und nicht flau wirkt |
| Hintergrund | Schwankung der Pixel in den oberen Ecken | mindestens eine obere Ecke ruhig und gleichmäßig ist |
| Farbstich | Farbanteile in der ruhigeren oberen Ecke | ein ruhiger Hintergrund nicht deutlich ins Gelbe, Blaue, Grüne oder Rötliche kippt |
| Schärfe | Kantenstärke in der Bildmitte | dort genug feine Kanten zu finden sind |
Format und Auflösung
Wie groß ein Bewerbungsfoto sein muss, schreibt niemand vor. In Lebensläufen haben sich 4,5 × 6 cm und 4 × 6 cm im Hochformat eingebürgert. Für den Druck rechnest du mit 300 dpi, also Zentimeter geteilt durch 2,54 mal 300. Bei 4,5 × 6 cm ergibt das rund 531 × 709 Pixel. Wenn dein Foto ein anderes Seitenverhältnis hat, ist das kein Fehler. Du schneidest es beim Einfügen in den Lebenslauf zu und achtest darauf, dass oben über dem Kopf etwas Luft bleibt. Wie die Formate in Pixel aussehen, steht ausführlich im Ratgeber zur Bewerbungsfoto-Größe.
Licht und Hintergrund
Für die Helligkeit schaut der Check nur auf die Bildmitte, weil ein heller Hintergrund den Durchschnitt sonst verfälschen würde. Ein ruhiger Hintergrund lenkt den Blick auf dein Gesicht. Eine helle Wand, ein Vorhang oder eine Tür reichen dafür, solange keine Regale, Bilder oder Steckdosen mit im Bild sind. Ideen für zu Hause findest du bei den Tipps zum Bewerbungsfoto-Hintergrund.
Farbstich und Schärfe
Einen Farbstich misst der Check am Hintergrund, weil Haut von Natur aus warm aussieht. Wenn dein Hintergrund wirklich blau oder beige ist, darfst du den gelben Punkt ignorieren. Die Schärfe schätzt der Check aus den Kanten in der Bildmitte. Ein Foto, das schon einmal durch WhatsApp geschickt wurde, verliert dabei oft Details. Nimm für die Bewerbung deshalb immer die Originaldatei aus der Galerie.
Was der Check nicht sehen kann
Der Check erkennt kein Gesicht. Ob du freundlich schaust, ob die Kleidung zur Branche passt und ob das Foto noch aktuell ist, musst du selbst beurteilen. Diese vier Fragen helfen dabei:
- Bist du auf dem Foto so zu sehen, wie du heute aussiehst?
- Nimmt dein Kopf mit Schultern den größten Teil des Bildes ein, mit etwas Luft über dem Scheitel?
- Würdest du so gekleidet zum Vorstellungsgespräch in dieser Firma gehen?
- Ist das Foto ohne Filter und ohne Weichzeichner entstanden?
Für ein Passbild gelten strengere Regeln als für ein Bewerbungsfoto. Die zeigt die Fotomustertafel der Bundesdruckerei. Seit dem 1. Mai 2025 nimmt die Behörde für Pass und Personalausweis außerdem nur noch Fotos an, die sie selbst aufnimmt oder die ein registrierter Fotodienstleister digital übermittelt, wie das Personalausweisportal erklärt. Dieser Check ersetzt diese Prüfung nicht. Was beim Passbild-Format zählt, steht auf der Seite zum Passbild-Format.
Kein Foto, das du gern verschickst?
Wenn du selbst fotografieren willst, hilft dir die Anleitung, ein Bewerbungsfoto selber zu machen. Alternativ lädst du in der App ein paar Selfies hoch und bekommst daraus ein Porträt, zum Beispiel im Stil Business Studio. Das erste Foto ist kostenlos und trägt ein Wasserzeichen. Pakete beginnen bei 4,99 € für zwei Fotos, alle Preise stehen auf der Preisseite.
Häufige Fragen
Wird mein Foto beim Check hochgeladen?
Nein. Dein Browser öffnet die Datei, zeichnet sie auf eine unsichtbare Fläche und liest dort die Pixelwerte aus. Das Foto geht an keinen Server. Wir zählen nur, dass ein Check gelaufen ist und wie viele Punkte grün, gelb oder rot waren, ohne Bilddaten.
Prüft das Tool, ob mein Passbild biometrisch ist?
Nein. Es misst Format, Auflösung, Licht, Hintergrund, Farbe und Schärfe, erkennt aber kein Gesicht und prüft keine Kopfgröße und keine Augenposition. Für Pass und Personalausweis zählt seit dem 1. Mai 2025 ohnehin nur ein Foto, das die Behörde oder ein registrierter Fotodienstleister digital übermittelt.
Welche Größe muss ein Bewerbungsfoto haben?
Eine Norm gibt es nicht. Üblich sind 4,5 × 6 cm oder 4 × 6 cm im Hochformat. Für einen sauberen Druck mit 300 dpi brauchst du dafür etwa 531 × 709 beziehungsweise 472 × 709 Pixel. Jedes aktuelle Handyfoto hat deutlich mehr.
Warum meldet der Check „unscharf“, obwohl das Foto gut aussieht?
Die Schärfe ist eine Schätzung aus der Bildmitte, wo meistens das Gesicht liegt. Ein sehr weicher Look, ein Beauty-Filter oder ein stark komprimiertes Bild aus einem Messenger drücken den Wert. Wenn das Foto in voller Größe am Bildschirm scharf aussieht, vertrau deinem Auge mehr als der Zahl.
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